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Street Art New York
Sonderedition
Frank Schäfer

ISBN 978-3-944526-19-5

Deutsch
2014, 20 Seiten

24,6 x 28,6 cm, farbig,
Klammerheftung, 5 Bilder

Erscheinungstermin:
23.05.2014

EUR 10,00

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Street Art New York

Sonderedition

Frank Schäfer

 

EUR 10,00

 

Inhalt:

 

New York ist cool. Cool sind auch die Werke der Street Art Künstler, die das Bild dieser Stadt prägen. Das, was wir heute als Street Art kennen, entstand Ende der 1980er Jahre genau dort, in New York City. Zu dieser Zeit begannen Künstler erstmals damit, die urbanen Strukturen der Stadt mit ihren graphischen Arbeiten zu überziehen. Als Schauplätze nutzten und nutzen sie bis heute den öffentlichen Raum. Auf teilweise riesigen Wandflächen an verlassenen Fabrikgebäuden, leerstehenden Wohnhäusern oder auch Grundstücksbegrenzungen existiert in New York Kunst, welche Menschen, die von alleine nicht den Weg in eine Kunstausstellung oder in ein Museum finden würden, mit zeitgenössischer Kunst in Verbindung bringt.

 

An Street Art interessieren mich zwei Dinge. Zum einen der Umstand, dass ein Großteil dieser Kunst an Orten entsteht, an denen ihre Anbringung illegal ist. Zum anderen die Tatsache, dass die meisten dieser Werke, kaum das sie entstanden sind, sofort dem raschen Verfall und der Zerstörung ausgesetzt sind. Die Lässigkeit, mit der viele Street Art Künstler die Vergänglichkeit ihrer Arbeiten hinnehmen, beeindruckt mich.

 

Die fünf Fotografien in dieser Sonderausstellung dokumentieren Kunstwerke aus den Stadtteilen Williamsburg / Brooklyn sowie Lower Manhattan. Man findet sie dort – falls sie nicht schon übermalt wurden oder die entsprechenden Gebäude und Mauerreste einem Neubau weichen mussten – sobald man sich ein wenig abseits der üblichen Touristenpfade durch die Stadt bewegt. Will man diese Kunstwerke erhalten und sie anderen Menschen zugänglich machen, bleiben drei Optionen: Man kann sie nachzeichnen, falls man das kann. Man kann sie beschreiben, traut man der Sprache zu, Gesehenes adäquat wiederzugeben. Oder sie fotografieren. Ich konnte nur fotografieren, deshalb war dies das Mittel meiner Wahl.

 

Frank Schäfer